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Vorankündigung Karlsruher Dialog Technik & Recht am 30.11.2017 – 3D-Druck und gewerblicher Rechtsschutz

Im Rahmen des 3D-Drucks können mittels computergesteuerter, additiver Fertigungsverfahren dreidimensionale und individuelle Werkstücke schichtweise aus verschiedenen Werkstoffen aufgebaut werden. Die Anwendungsbereiche im industriell-gewerblichen sowie im privaten Bereich erscheinen grenzenlos. In juristischer Hinsicht stellen sich drängende Fragen im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes, sei es im Immaterialgüterrecht (insbesondere Patent- und Urheberrecht) oder im Recht des unlauteren Wettbewerbs. Analog der Entwicklung bei CD und DVD eröffnet diese Technik zahlreiche Möglichkeiten der Vervielfältigung über CAD-Dateien, die den Inhaber in die Lage versetzen, nahezu jeden Gegenstand mit Hilfe eines solchen Druckers herzustellen. Aus der Sicht des Patentrechts ist besonders gefährlich die damit verbundene Möglichkeit, auf diese Weise die Produktion in den Bereich des Endverbrauchers zu verlagern und sie damit, wenn das allein im privaten Bereich geschieht, der Unterwerfung unter das Patentrecht zu entziehen. Die Veranstaltung Karlsruher Dialog Technik & Recht soll auch 2017 neben den grundlegenden technischen Aspekten die unterschiedlichen rechtlichen Implikationen der neuen Fertigungsverfahren des 3D-Drucks in verschiedenen Bereichen des gewerblichen Rechtsschutzes beleuchten.

 

Der Veranstaltungsflyer und das Programm der Tagung am Donnerstag, den 30.11.2017, Beginn 09:00 Uhr, Ende ca. 18:00 Uhr,

im  Novotel Karlsruhe City, Festplatz 2, 76137 Karlsruhe, folgen.

 

Es können 7,5 Fortbildungsstunden i.S.d. § 15 FAO bescheinigt werden.

Die Anmeldung erfolgt wie üblich über die Seite unseres KooperationspartnersDeutscheAnwaltAkademie